Die drei Stufen der Ortung

1. Satellitenortung: Der Tracker empfängt Signale von mindestens 4 Satelliten und berechnet seine Position. 2. Datenübertragung: Die Position wird per Mobilfunk (2G/4G/LTE-M) an den Server des Anbieters gesendet. 3. App-Darstellung: Der Server leitet die Daten an deine App weiter, die den Standort auf einer Karte anzeigt.

GPS, GLONASS, Galileo: Was sind die Unterschiede?

GPS (USA), GLONASS (Russland) und Galileo (EU) sind drei verschiedene Satellitennavigationssysteme. Moderne Tracker nutzen Multi-GNSS und empfangen Signale von allen drei Systemen gleichzeitig. Das verbessert Genauigkeit und Verfügbarkeit, besonders in schwierigen Empfangslagen wie Straßenschluchten oder Wäldern.

Warum braucht ein Tracker Mobilfunk?

GPS allein empfängt nur — es kann nicht senden. Um den Standort an dein Smartphone zu übermitteln, braucht der Tracker eine Mobilfunkverbindung. Deshalb benötigen die meisten Tracker eine SIM-Karte und ein Abo für die Datenübertragung.

Genauigkeit: Was ist realistisch?

Im Freien: 3–10 Meter mit Multi-GNSS, 5–15 Meter mit reinem GPS. In Gebäuden: 20–50 Meter oder kein Signal. In Städten: 10–25 Meter durch Reflexionen an Gebäuden. Marketing-Claims wie 'metergenau' sind technisch nicht haltbar — eine ehrliche Angabe liegt bei 5–15 Metern unter guten Bedingungen.