
PAJ POWER Finder 4G 2.0
Platz 1 (gleichauf): Max-Variante mit bis zu 360 Tagen Standby laut PAJ
Ein Anhänger auf dem Hof, ein Wohnwagen im Winterlager, ein Bagger auf der Baustelle: Objekte haben keinen Stromanschluss, stehen oft monatelang und liegen weit weg. Ein Tracker muss deshalb lange mit einem Akku auskommen, sicher befestigt sein und beim ersten Bewegen Alarm schlagen. Wir ordnen vier Lösungen anhand von Herstellerangaben ein: PAJ POWER Finder 4G 2.0 und SALIND 11 4G 2.0 gleichauf auf Platz 1, PAJ ALLROUND Finder 4G auf Platz 3 und den Apple AirTag als Bluetooth-Option für Gepäck und kleine Dinge.
Produktfotos: PAJ GPS, Salind, Apple (Herstellerbilder)Wähle zwei oder drei Modelle für deinen Direktvergleich.

Platz 1 (gleichauf): Max-Variante mit bis zu 360 Tagen Standby laut PAJ

Platz 1 (gleichauf): Xtreme-Variante, laut Salind auch für Boote im Staufach

Platz 3: kompakter GPS-Tracker für Werkzeug, Kisten und Gepäck

Platz 4: Bluetooth-Tag für Gepäck und Kleinteile, kein GPS, kein Abo
| Kriterium | ||||
|---|---|---|---|---|
| Platz · Bewertung | Platz 1 (gleichauf) · 9.5/10 | Platz 1 (gleichauf) · 9.5/10 | Platz 3 · 8.8/10 | Platz 4 · 7.5/10 |
| Ortung | GPS, Galileo, BeiDou, GLONASS + 4G | GPS + 4G mit 2G-Fallback | GPS + 4G | Bluetooth über Apple-Geräte in der Nähe, kein GPS |
| Standby (Herstellerangabe) | bis zu 180 Tage (Max: 360) | bis zu 180 Tage (Xtreme: 360) | bis zu 60 Tage | über ein Jahr (Knopfzelle CR2032) |
| Bewegungsalarm | ja, dazu Abnahme und Ausschalten | ja, dazu Entfernung und Ausschalten | ja | nein |
| Befestigung | Schraubplatte, Magnetplatte separat | Montageplatte zum Schrauben | Schutztasche | Anhänger oder Halter (Zubehör) |
| Wasserschutz | IP65 (FAQ: IP67) | IP65 | IP64 | IP67 |
| Gewicht | 241 g (Max: 380 g) | 240,6 g (Xtreme: 378,9 g) | 167–170 g | 11,8 g |
| Abo | ja (FINDER Portal) | ja (FINDER Portal) | ja (FINDER Portal) | nein |
| Kosten 24 Monate | ca. 189 € (Max: ca. 220 €) | ca. 189 € (Xtreme: ca. 220 €) | ca. 185 € | 35 € (ohne laufende Kosten) |
Wir vergleichen die hinterlegten Produktangaben zu Ortung, Akku, Bedienung und Kosten. Die Noten sind redaktionelle Einschätzungen. Dokumentierte eigene Messprotokolle liegen nicht vor. Gerätepreise tragen ihren jeweiligen Prüfzeitpunkt; maßgeblich sind die Angaben beim Anbieter.
Auto · 68,99 €PAJ POWER Finder 4G 2.0Nachfolger des POWER Finder 4G mit Display und doppelter Standby-Zeit: laut PAJ bis zu 180 Tage im Standby und bis zu 60 Tage bei rund einer Stunde Bewegung pro Tag. Die Max-Variante mit 20.000 mAh verdoppelt das auf 360 bzw. 120 Tage. Montiert wird mit einer Schraubplatte, ein Magnet ist nicht dabei.9.5/10
Auto · 68,99 €SALIND 11 4G 2.0Nachfolger des Salind 11 4G mit Display und mehr Akku: laut Salind bis zu 180 Tage im Standby und bis zu 60 Tage bei einer Stunde Fahrt pro Tag. Die Xtreme-Variante mit 20.000 mAh schafft bis zu 360 bzw. 120 Tage. Statt Magnet gibt es eine Montageplatte zum Schrauben.9.5/10
Auto · 64,99 €PAJ ALLROUND Finder 4GKleiner und leichter als der POWER Finder (laut PAJ 167–170 g statt 280 g), mit SOS-Knopf und Sprachnachrichten flexibel für Fahrzeuge, Kinder, Senioren und Gepäck. Nur spritzwassergeschützt nach IP64.8.8/10
Ohne Abo · 35,00 €Apple AirTag (2. Generation)Bluetooth-Tracker für Alltagsgegenstände in Städten. Kein echtes GPS – für Haustiere, Kinder oder Fahrzeuge ungeeignet.7.5/10Für Objekte gewichten wir Standzeit, Befestigung, Alarme beim Bewegen, Wasserschutz und Kosten. Die Noten sind dieselben wie in allen anderen Vergleichen auf dieser Seite. Grundlage sind Herstellerangaben, keine eigenen Messungen.
Transparenzhinweis: Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber, erhalten wir unter Umständen eine Provision, der Preis ändert sich für dich nicht. Auf Platzierung und Note hat das keinen Einfluss: Alle Modelle bewerten wir nach denselben Kriterien. Die beiden 2.0-Tracker bewerten wir gleich, weil ihre Herstellerangaben nahezu identisch sind.
Für Objekte, die lange stehen, ist die Max-Variante mit 20.000 mAh interessant: laut PAJ bis zu 360 Tage im Standby und bis zu 120 Tage bei rund einer Stunde Bewegung pro Tag. Im Stillstand schläft der Tracker und wacht bei Bewegung auf.
Er meldet laut PAJ Anheben bzw. Abnahme per Lichtsensor, Erschütterung, Geozaun, Geschwindigkeit, niedrigen Akku und Ausschalten. Befestigt wird er mit Schraubplatte, eine Magnetplatte gibt es separat. PAJ nennt über 100 Länder.
Gleichauf mit dem SALIND 11 4G 2.0, der baugleich wirkt. PAJ steht in der Liste vorn, weil PAJ eine größere Länderabdeckung angibt, was bei Exporten oder Baustellen im Ausland zählen kann.
Zum Produktprofil →Salind nennt ausdrücklich Anhänger, Wohnmobile, Bau- und Landmaschinen und Boote als Einsatz, die Xtreme-Variante im geschützten Staufach. Die Eckdaten entsprechen dem PAJ-Modell: bis zu 180 bzw. 360 Tage Standby, Montageplatte, IP65.
Die Montageplatte hat Langlöcher, sodass du sie anschrauben oder mit Kabelbindern fixieren kannst. Sechs Alarme laut Salind, darunter Entfernung und Ausschalten.
Salind nennt 42+ Länder und einen 2G-Fallback. Für den Einsatz in Deutschland ist das gleichwertig, deshalb gleiche Note.
Zum Produktprofil →Der ALLROUND Finder wiegt 167–170 g und misst 10,6 × 6,3 × 2,3 cm. PAJ nennt Container und Gepäck ausdrücklich als Einsatz. Er hat echtes GPS mit 4G und funktioniert damit auch fernab von Smartphones.
Laut PAJ hält der 5.000-mAh-Akku bis zu 60 Tage im Standby und 20 Tage bei rund einer Stunde Tracking pro Tag.
Warum Platz 3? Für das Winterlager reicht der Akku nicht, und IP64 schützt nur gegen Spritzwasser. Für Werkzeug, Kisten oder Reisegepäck ist er die kompakte GPS-Lösung.
Zum Produktprofil →Der AirTag ist ein Bluetooth-Tag ohne eigenes GPS und ohne Mobilfunk. Er wird nur gefunden, wenn ein Apple-Gerät in der Nähe ist, und meldet seinen Standort dann über das „Wo ist?“-Netzwerk. Dafür kostet er laut Apple 35 €, braucht kein Abo und läuft über ein Jahr mit einer Knopfzelle.
Für Koffer am Flughafen, Taschen oder Werkzeug in der Stadt kann das reichen. Er wiegt 11,8 g und ist nach IP67 geschützt.
Grenzen: keine Bewegungsalarme, keine Live-Verfolgung, auf dem Land oft lange ohne Standort. iPhones und Android-Smartphones warnen vor mitreisenden fremden Trackern, also auch einen Dieb. Für Anhänger, Maschinen oder Boote ist er kein Ersatz für einen GPS-Tracker.
Zum Produktprofil →Steht das Objekt lange und weit weg, nimm einen 2.0-Tracker, bei mehreren Monaten ohne Zugang die Max- bzw. Xtreme-Variante. Für Werkzeugkisten und Gepäck mit echtem GPS passt der ALLROUND Finder. Für den Koffer in der Stadt reicht ein AirTag, wenn du ein iPhone hast.
Frag dich: Wie oft komme ich an das Objekt, um zu laden? Und brauche ich einen Alarm, sobald es sich bewegt, oder reicht es, es irgendwann wiederzufinden?
Anhänger stehen oft unbeobachtet auf Höfen und Parkplätzen und haben ohne Zugfahrzeug keinen Strom. Ein Akku-Tracker mit Bewegungsalarm meldet, wenn jemand ankuppelt und losfährt. Schraube die Montageplatte innen an eine Bordwand, unter eine Abdeckung oder in einen Staukasten, nicht offen unter den Rahmen, wo Spritzwasser und Steinschlag wirken.
Lege in der App einen Geozaun um den Stellplatz. So kommt die Meldung, sobald der Anhänger den Hof verlässt, auch wenn die Erschütterung beim Ankuppeln keinen Alarm ausgelöst hat. Wie du dich beim Ausreiten selbst absicherst, steht im Ratgeber Sicher ausreiten mit Guardian Horse.
Im Winterlager kommt oft monatelang niemand vorbei. Hier spielt die Max- bzw. Xtreme-Variante ihre Laufzeit aus: laut Hersteller bis zu 360 Tage im Standby. Lade den Tracker vor dem Einlagern voll und aktiviere den Akku-Alarm.
Kälte verkürzt die Laufzeit von Lithium-Akkus. Ein Platz im Innenraum, etwa in einem Staufach oder hinter einer Verkleidung, ist besser als außen am Fahrzeug. Für den Fahrbetrieb im Sommer vergleichen wir Wohnmobil-Tracker im Ratgeber GPS-Tracker fürs Wohnmobil.
Auf Baustellen sind Bagger, Rüttelplatten oder Generatoren nachts unbewacht. Ein Tracker gehört dort in ein geschütztes Fach oder hinter eine Abdeckung, mit Sicht nach oben durch Kunststoff oder Glas. In einem geschlossenen Stahlcontainer schirmt das Metall GPS und Mobilfunk ab; montiere den Tracker dann nah an Tür, Lüftung oder einer Kunststoffabdeckung.
Fahren Mitarbeitende die Maschinen, gilt wie bei Firmenwagen: offen informieren und den Zweck festlegen. Das ist keine Rechtsberatung.
Alle Tracker in diesem Vergleich sind nur spritzwassergeschützt (IP64 bis IP65) oder, beim AirTag, nach IP67 kurz untertauchbar. Kein Gerät hier ist für dauerhaft nasse Einbauorte gedacht. Salind empfiehlt für Boote die Xtreme-Variante im geschützten Staufach.
Achte auf Mobilfunk am Liegeplatz. Auf offener See gibt es oft kein Netz, dann meldet der Tracker erst wieder in Küstennähe eine Position.
Die beiden 2.0-Tracker haben keinen Magneten mehr. Stattdessen wird eine Platte angeschraubt, auf der der Tracker sitzt. PAJ legt vier Schrauben bei, Salind zwei. Die Langlöcher der Salind-Platte lassen sich auch mit Kabelbindern nutzen. Das hält fester als ein Magnet und funktioniert auf Holz, Kunststoff oder Aluminium. Bei PAJ gibt es eine Magnetplatte separat, wenn du lieber ohne Bohren montierst.
Ein AirTag ist kein GPS-Tracker. Er funkt per Bluetooth und wird über fremde Apple-Geräte in der Nähe geortet. Für Koffer, Rucksack oder die Werkzeugtasche in der Stadt reicht das oft. Für Anhänger auf dem Land, Baumaschinen oder Boote nicht, weil dort selten ein iPhone vorbeikommt und es keinen Bewegungsalarm gibt. Mehr zu den Grenzen im Vergleich Tracker ohne Abo.
Teste dein Wissen in 30 Sekunden: Quiz, Mythos oder Fakt, Vergleiche ohne Fachchinesisch.
Ein Akku-Tracker mit langer Standby-Zeit und Bewegungsalarm, den du anschrauben kannst. Die beiden 2.0-Modelle von PAJ und Salind halten laut Hersteller bis zu 180 Tage im Standby (Max/Xtreme: 360 Tage) und kommen mit Montageplatte. Lege dazu einen Geozaun um den Stellplatz.
Eher nicht. Der AirTag hat kein GPS und keinen Mobilfunk, er wird nur gefunden, wenn ein Apple-Gerät vorbeikommt. Bewegungsalarme gibt es nicht, und iPhones sowie Android-Smartphones warnen einen Dieb vor dem mitreisenden Tag. Für Koffer und Taschen in der Stadt kann er reichen.
Laut Hersteller bis zu 180 Tage im Standby bei den Standard-Varianten der 2.0-Tracker und bis zu 360 Tage bei Max bzw. Xtreme. Kälte verkürzt die Laufzeit. Lade den Tracker vor dem Einlagern voll und aktiviere den Akku-Alarm.
Die GPS-Tracker brauchen einen Tarif. Bei PAJ und Salind kostet Basic 12 € monatlich, 84 € für ein Jahr oder 120 € für zwei Jahre im Voraus (Stand: 20.10.2026). Über 24 Monate kommen Gerät und Basic-Tarif auf rund 185 bis 220 €. Der AirTag kostet einmalig 35 € ohne Abo.
Oft nur eingeschränkt. Metall schirmt GPS- und Mobilfunksignale ab. Montiere den Tracker nah an einer Tür, Lüftung oder Kunststoffabdeckung und prüfe nach der Montage in der App, ob er eine Position meldet.
Das Ortungsziel ist die Maschine, trotzdem können Rückschlüsse auf Personen entstehen. Informiere die Mitarbeitenden, lege den Zweck fest und sprich mit dem Betriebsrat, falls es einen gibt. Das ist keine Rechtsberatung.
Die Herstellerangaben sind nahezu gleich: Maße, Akku, Laufzeiten, Preise und das FINDER Portal stimmen überein. Steht das Objekt im Ausland, vergleiche die Länderlisten (PAJ über 100, Salind 42+). Salind nennt für Boote ausdrücklich die Xtreme-Variante im Staufach.