
LUADA 2
Platz 1: Notrufuhr mit Telefon, GPS- und WLAN-Ortung und optionaler Notrufzentrale
Eine Notrufuhr ist eine Uhr oder ein Armband mit SOS-Taste, die im Notfall Angehörige oder eine 24/7-Notrufzentrale verständigt, meist mit Standort und oft mit automatischer Sturzerkennung. Der wichtigste Unterschied: Wer nimmt den Alarm an? Wir ordnen vier Modelle anhand von Herstellerangaben ein: LUADA 2 (Platz 1), Gardia Notrufarmband (Platz 2), PAJ SMARTWATCH Finder 4G (Platz 3) und One Button Phone (Platz 4).
Produktfotos: LUADA, Gardia, One Button Phone (Herstellerbilder)Wähle zwei oder drei Modelle für deinen Direktvergleich.

Platz 1: Notrufuhr mit Telefon, GPS- und WLAN-Ortung und optionaler Notrufzentrale

Platz 2: ein Knopf, bis zu 21 Tage Akku, Bosch-Notrufzentrale buchbar

Platz 3: günstig, Live-Ortung, Alarm an alle Betreuer; Telefonie nur per Rückruf

Platz 4: Ein-Knopf-Telefon ohne Abo, Notruf an bis zu 3 Angehörige
| Kriterium | ||||
|---|---|---|---|---|
| Platz · Bewertung | Platz 1 · 9.5/10 | Platz 2 · 9.4/10 | Platz 3 · 9.3/10 | Platz 4 · 9.2/10 |
| Wer wird alarmiert | Bis zu 5 Kontakte nacheinander per Anruf, dazu SMS mit Standort | Bis zu 6 Angehörige per App; Reihenfolge Familie/Zentrale wählbar | Alle Betreuer gleichzeitig per App, mit GPS-Standort und automatischem Foto | Bis zu 3 Kontakte nacheinander per Anruf, bis jemand annimmt |
| 24/7-Notrufzentrale | Optional (Sonotel): 34 €/Monat oder 29 €/Monat bei Jahreszahlung, 12 Monate Mindestlaufzeit | Optional (Bosch) im Tarif NotfallPlus: 32,90 €/Monat, monatlich kündbar | Nein | Nein, nicht vorgesehen |
| SOS auslösen | Notruf-Taste ca. 3 Sekunden halten | Notrufknopf drücken | SOS-Taste | Die einzige Taste 3 Sekunden halten |
| Sturzerkennung (laut Hersteller) | Automatisch, Empfindlichkeit anpassbar; keine Erkennungsrate angegeben | Automatisch, Empfindlichkeit einstellbar; Fehlalarm 20 Sekunden lang abbrechbar | Automatisch bei plötzlichem Stoß in kritischem Winkel; Grenzen nennt PAJ nicht | Automatisch; erkennt laut Hersteller nicht jeden Sturz, Fehlalarme möglich |
| Ortung | GPS draußen, WLAN drinnen; Angehörige können den Standort abfragen | Standort nur während eines Notrufs, keine Live-Ortung | GPS-Live-Ortung mit Zonen, WLAN-Heimzone | GPS-Standort auf Abfrage in der App, kein Verlauf, kein WLAN |
| Telefonie | Ja: Freisprechen in beide Richtungen, 5 Kontakte im Telefonbuch | Nur Sprechen im Notfall, kein Alltagstelefon | Nur Rückruf: Person fordert Anruf an, Betreuer ruft zurück; Sprach- und Textnachrichten | Ja: Anrufe am Handgelenk, 10 Nummern, optionale Whitelist |
| Akku (Herstellerangabe) | Bis zu 5 Tage, im Alltag laut LUADA 2–3 Tage | Bis zu 21 Tage | 1–3 Tage | Bis zu 4 Tage Standby |
| Bedienung und Tragen | Display, Notruf- und OK-Taste, 48 g | Ein Knopf, kein Display; Gewicht nicht angegeben | Farb-Touchscreen, 50 g | Eine Taste, LCD-Display, 40 g |
| Wasserschutz | IP67, Duschen laut LUADA möglich | IP67 | „Spritzwasser & Alltag“, ohne IP-Angabe | IP67, nicht zum Duschen oder Baden |
| Kosten 24 Monate | Ohne Zentrale (Sorglos, jährlich) ca. 488 €; mit Zentrale (jährlich) ca. 896 € | BasisPaket ca. 513 €; NotfallPlus ca. 857 € (je 1. Monat gratis) | Ca. 170 € (49,99 € Uhr + Basic 120 € für 24 Monate) | Ca. 443 € (299 € Gerät + Vodafone-SIM 5,99 €/Monat) |
| Datenschutz (laut Hersteller) | Einrichtungsdaten in Deutschland, nach 30 Tagen gelöscht; Speicherort im Betrieb nicht eindeutig | Standort nur im Notfall sichtbar; Serverstandort nicht eindeutig angegeben | Server in Deutschland | Kein Standortverlauf; Konto in der App löschbar |
| Pflegekasse | Notrufzentrale laut LUADA ab Pflegegrad 1 förderfähig (Einzelfall) | NotfallPlus laut Gardia erstattungsfähig; PflegePlus 0 € nach Genehmigung | Keine Angabe | Keine Angabe |
Wir vergleichen die hinterlegten Produktangaben zu Ortung, Akku, Bedienung und Kosten. Die Noten sind redaktionelle Einschätzungen. Dokumentierte eigene Messprotokolle liegen nicht vor. Gerätepreise tragen ihren jeweiligen Prüfzeitpunkt; maßgeblich sind die Angaben beim Anbieter.
Senioren · 279,95 €LUADA 2Notrufuhr für Senioren mit SOS-Taste, automatischer Sturzerkennung, Freisprech-Telefonie sowie GPS-Ortung draußen und WLAN-Ortung drinnen. Der Notruf geht laut LUADA nacheinander an bis zu fünf Kontakte, auf Wunsch zusätzlich an eine 24/7-Notrufzentrale (Partner Sonotel). Die Zentrale kostet extra und hat eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten.9.5/10
Senioren · 99,95 €Gardia NotrufarmbandNotrufarmband ohne Display mit Notrufknopf, automatischer Sturzerkennung, eingebauter eSIM und laut Hersteller bis zu 21 Tagen Akku. Der Alarm geht an bis zu sechs Angehörige per App, im Tarif NotfallPlus zusätzlich an die 24/7-Notrufzentrale von Bosch. Gesprochen wird im Notfall direkt über das Armband; ein Telefon für Alltagsanrufe ist es nicht.9.4/10
Kinder · 49,99 €PAJ SMARTWATCH Finder 4GKinder-Smartwatch mit GPS, Kamera, Sprach- und Textnachrichten, SOS-Taste und Sturzerkennung. Die SIM ist integriert, die Daten verarbeitet PAJ laut Produktseite in Deutschland. Telefoniert wird per Rückruf: Das Kind fordert einen Anruf an, ein autorisierter Betreuer ruft die Uhr zurück.9.3/10
Senioren · 299,00 €One Button PhoneNotruf-Armband mit Telefon und nur einer Taste: Drei Sekunden drücken, dann ruft die Uhr bis zu drei Vertrauenspersonen nacheinander an, bis jemand annimmt. Dazu Sturzerkennung, Anrufe am Handgelenk und GPS-Standortabfrage per App. Eine Notrufzentrale ist nicht vorgesehen, ein Geräte-Abo gibt es nicht, eine SIM mit Tarif brauchst du trotzdem.9.2/10Bei Senioren zählt zuerst, dass im Notfall jemand reagiert. Wir gewichten deshalb die Alarmkette am stärksten, danach Sprechverbindung, Sturzerkennung, Ortung, Akku, Bedienung, Kosten über 24 Monate und Datenschutz. Grundlage sind Herstellerangaben vom 20.10.2026, keine eigenen Messungen.
Transparenzhinweis: Mit der PAJ SMARTWATCH Finder 4G ist ein PAJ-Produkt im Vergleich, für das wir über einen Affiliate-Link eine Provision erhalten können. Für LUADA, Gardia und One Button Phone haben wir kein aktives Partnerangebot, dort verlinken wir neutral zum Hersteller. Die PAJ SMARTWATCH behält ihre seitenweit gültige Note von 9.3. Die drei Senioren-Geräte haben wir je Kriterium mit Zu- und Abschlägen in Zehntelschritten gegenüber dieser Referenz eingeordnet.
Die LUADA 2 ist das vollständigste Paket im Vergleich. Ein Druck auf die Notruf-Taste ruft laut LUADA bis zu fünf Kontakte nacheinander an und schickt eine SMS mit dem Standort. Wer mehr Sicherheit will, bucht die 24/7-Notrufzentrale des Partners Sonotel dazu. Dazu kommen Freisprech-Telefonie in beide Richtungen, eine anpassbare Sturzerkennung und Ortung per GPS draußen und WLAN drinnen.
Einordnung gegenüber der Referenz (PAJ SMARTWATCH, 9.3): Alarmkette +0.3 (Kontaktkette plus buchbare Zentrale), Sturzerkennung +0.1 (anpassbar), Telefonie +0.2, Ortung +0.1 (WLAN drinnen), Akku 0 (laut LUADA im Alltag 2–3 Tage), Bedienung und Wasserschutz +0.1 (Tasten, IP67), Kosten −0.4, Datenschutz und Transparenz −0.2. Ergebnis: 9.5.
Warum nicht perfekt? Die Notrufzentrale kostet 34 € im Monat (29 € bei Jahreszahlung) und bindet dich zwölf Monate. Über 24 Monate sind das mit Jahreszahlung rund 896 €. Die Herstellerseite enthält kleine Widersprüche bei Preisen, und den Speicherort der Gerätedaten im Betrieb nennt die Datenschutzerklärung nicht eindeutig (Stand: 20.10.2026).
Zum Produktprofil →Das Gardia Notrufarmband macht genau eine Sache: Hilfe holen. Notrufknopf oder Sturzerkennung lösen aus, der Alarm geht an bis zu sechs Angehörige per App und im Tarif NotfallPlus an die 24/7-Notrufzentrale von Bosch. Du legst fest, ob zuerst die Familie oder direkt die Zentrale alarmiert wird. Gesprochen wird über Lautsprecher und Mikrofon im Armband.
Einordnung gegenüber der Referenz: Alarmkette +0.3 (Zentrale buchbar, monatlich kündbar, Reihenfolge wählbar), Sturzerkennung +0.1 (Empfindlichkeit einstellbar, 20 Sekunden zum Abbrechen), Telefonie −0.2 (kein Alltagstelefon), Ortung −0.1 (Standort nur im Notfall), Akku +0.2 (bis zu 21 Tage), Bedienung und Wasserschutz +0.1 (ein Knopf, IP67, kein Display), Kosten −0.1, Datenschutz und Transparenz −0.2 (Serverstandort unklar, Werbeaussagen zur Sturzerkennung ohne veröffentlichte Prüfdaten). Ergebnis: 9.4.
Warum nicht Platz 1? Gardia ist kein Telefon und hat kein Display mit Uhrzeit. Der Standort ist laut Gardia nur während eines Notrufs sichtbar, Zonen oder Live-Ortung gibt es nicht. Für Menschen mit Weglauftendenz reicht das nicht. Mit anerkanntem Pflegegrad kann die Pflegekasse laut Gardia den Tarif übernehmen, dann bleibt nur der Kaufpreis von 99,95 € (Stand: 20.10.2026).
Zum Produktprofil →Die PAJ SMARTWATCH Finder 4G führt PAJ im Shop unter Kinder und unter Senioren. Bei SOS oder erkanntem Sturz benachrichtigt sie laut PAJ alle Betreuer gleichzeitig per App, mit GPS-Standort und einem automatischen Foto der Umgebung. Sie hat Live-Ortung mit Zonen, eine eingebaute SIM und Server in Deutschland. Über 24 Monate kostet sie mit Basic-Tarif rund 170 €, deutlich weniger als die anderen Modelle (Stand: 18.10.2026).
Sie ist die Referenz dieses Vergleichs und behält ihre seitenweit gültige Note von 9.3. Gegenüber den Notrufuhren gewinnt sie bei Ortung, Kosten und Datenschutz-Angaben und verliert bei Alarmweg, Telefonie, Akku und Wasserschutz.
Warum nicht höher? Eine Notrufzentrale gibt es nicht. Telefoniert wird nur per Rückruf: Die Person fordert einen Anruf an, ein Betreuer ruft zurück, selbst wählen kann sie nicht. Der Akku hält laut PAJ 1–3 Tage, der Touchscreen und das magnetische Ladekabel sind laut Käuferbewertungen für ältere Menschen nicht immer einfach. Beim Wasserschutz nennt PAJ nur „Spritzwasser & Alltag“.
Zum Produktprofil →Das One Button Phone aus Unterfranken ist ein Telefon-Armband mit genau einer Taste. Drei Sekunden gedrückt, ruft es bis zu drei Vertrauenspersonen nacheinander an, bis jemand annimmt. Erkennt es einen Sturz, startet derselbe Ablauf. Dazu kommen normale Anrufe am Handgelenk, ein Telefonbuch mit zehn Nummern und ein lesbares Display.
Einordnung gegenüber der Referenz: Alarmkette +0.1 (direkte Sprechverbindung, aber keine Zentrale), Sturzerkennung 0, Telefonie +0.2, Ortung −0.2 (nur auf Abfrage, ohne Zonen), Akku 0 (nur Standby-Angabe), Bedienung und Wasserschutz +0.2 (eine Taste, IP67), Kosten −0.3, Datenschutz und Transparenz −0.1. Ergebnis: 9.2.
Warum Platz 4? Nimmt keiner der drei Kontakte ab, beschreibt der Hersteller keinen weiteren Schritt. Eine Notrufzentrale ist nicht vorgesehen. Über 24 Monate kostet es mit der beiliegenden Vodafone-SIM rund 443 € (Stand: 20.10.2026). Wer zuverlässig erreichbare Angehörige hat und vor allem einfach telefonieren will, ist hier gut aufgehoben.
Zum Produktprofil →Lebt die Person allein und soll im Notfall immer jemand abnehmen, nimm ein Modell mit buchbarer Notrufzentrale: die LUADA 2, wenn sie auch telefonieren soll, das Gardia Notrufarmband, wenn ein langer Akku und ein einziger Knopf wichtiger sind. Sind Angehörige gut erreichbar und steht die Ortung im Vordergrund, reicht die günstigere PAJ SMARTWATCH. Soll vor allem das Telefonieren einfach sein, passt das One Button Phone.
Stell dir zwei Fragen: Wer nimmt den Alarm nachts um drei an? Und wird die Uhr jeden Tag getragen und geladen? Die ehrliche Antwort auf beide Fragen entscheidet mehr als jedes Datenblatt.
Ein klassischer Hausnotruf besteht aus einer Basisstation in der Wohnung und einem Funkfinger, er funktioniert nur zu Hause und verbindet mit einer Notrufzentrale. Eine Notrufuhr hat eine eigene SIM-Karte und funktioniert auch unterwegs. Ein GPS-Tracker wie die PAJ SMARTWATCH zeigt vor allem den Standort und schickt Alarme an Angehörige.
Welche Geräteform passt, ob Uhr, Anhänger oder Taschengerät, und wie du das Thema mit deinen Eltern ansprichst, erklären wir im Ratgeber GPS-Tracker für Senioren. Geht es um Demenz und Weglauftendenz, lies GPS-Ortung bei Demenz. Nutzt die Person ein Smartphone und trägt es zuverlässig bei sich, kann auch eine Ortungs-App mit Standortfreigabe reichen.
Ohne Zentrale hängt alles an deinen Kontakten. Das One Button Phone ruft bis zu drei Personen nacheinander an, die LUADA 2 bis zu fünf, die PAJ SMARTWATCH benachrichtigt alle Betreuer gleichzeitig per App. Das kostet wenig, setzt aber voraus, dass tagsüber und nachts jemand reagiert.
Eine 24/7-Notrufzentrale ist rund um die Uhr besetzt, spricht über die Uhr mit der Person und kann laut den Anbietern Angehörige oder den Rettungsdienst verständigen. Bei Gardia (Bosch) und LUADA (Sonotel) ist sie ein Zusatztarif. Gardia lässt dich wählen, ob zuerst die Familie oder direkt die Zentrale alarmiert wird. Kläre vorab, wie die Zentrale im Ernstfall in die Wohnung kommt, etwa über eine Schlüsselhinterlegung.
Alle vier Modelle haben laut Hersteller eine automatische Sturzerkennung. Ein Bewegungssensor wertet Erschütterungen und Bewegungsmuster aus und startet bei einem vermuteten Sturz den Notruf. Das hilft vor allem, wenn die Person nach einem Sturz die Taste nicht selbst drücken kann.
Kein Hersteller kann zusichern, dass jeder Sturz erkannt wird. One Button Phone schreibt das ausdrücklich, Apple ebenso für die Apple Watch. Langsames Zusammensacken wird eher übersehen als ein harter Aufprall, und heftige Bewegungen können Fehlalarme auslösen. Eine Erkennungsrate veröffentlicht keiner der vier Hersteller. Probiert gemeinsam aus, wie man einen Fehlalarm abbricht, bei Gardia laut Hersteller innerhalb von 20 Sekunden am Armband.
Gesundheitswerte wie Puls oder Blutdruck, die manche Uhren anzeigen, sind laut den Herstellern nur Orientierungswerte. Sie sind keine Diagnose und ersetzen keinen Arztbesuch.
Trägt die Person bereits eine Apple Watch, bringt diese laut Apple eine Sturzerkennung mit. Sie ist bei Personen ab 55 Jahren automatisch aktiviert. Nach einem erkannten schweren Sturz wartet die Uhr etwa eine Minute auf eine Bewegung, startet dann einen 30-Sekunden-Countdown und setzt einen Notruf ab; die Notfallkontakte erhalten den Standort. Dafür braucht die Uhr eine Mobilfunk-, WLAN-Anruf- oder Satellitenverbindung, entweder selbst oder über ein iPhone in der Nähe.
Apple schreibt selbst, dass die Uhr nicht alle Stürze erkennen kann. Für Menschen ohne iPhone oder mit wenig Technikerfahrung ist eine Apple Watch wegen Einrichtung, Bedienung und täglichem Laden meist die schwierigere Wahl. Deshalb haben wir sie nicht ins Ranking aufgenommen.
Rechne immer Gerät und laufende Kosten zusammen. Zuletzt geprüft am 20.10.2026: PAJ SMARTWATCH rund 170 € (49,99 € plus Basic-Tarif 120 € für 24 Monate im Voraus, PAJ-Preise Stand 18.10.2026), One Button Phone rund 443 € (299 € plus Vodafone-SIM für 5,99 € im Monat), LUADA 2 ohne Zentrale rund 488 € (Sorglos-Paket bei Jahreszahlung), Gardia mit BasisPaket rund 513 €.
Mit Notrufzentrale steigen die Kosten deutlich: Gardia NotfallPlus rund 857 €, LUADA 2 mit Zentrale rund 896 € bei Jahreszahlung und rund 1.016 € bei monatlicher Zahlung. Preise können sich ändern, prüfe sie vor dem Kauf beim Anbieter. Wie du Tarife über die Laufzeit vergleichst, zeigt unser GPS-Tracker-Kostenrechner.
Hausnotrufsysteme gehören zu den Pflegehilfsmitteln (§ 40 SGB XI). Laut Verbraucherzentrale übernimmt die Pflegekasse seit dem 1. April 2026 die Kosten für den Basistarif eines Hausnotrufs mit 27 € im Monat. Voraussetzungen sind unter anderem ein Pflegegrad, dass die Person fast den ganzen Tag allein ist und jederzeit mit einem Notfall zu rechnen ist. Der Anbieter muss Vertragspartner der Pflegekasse sein. Mobile Zusatzleistungen müssen laut Verbraucherzentrale in der Regel privat bezahlt werden.
Gardia und LUADA geben an, dass ihre Tarife mit Notrufzentrale über die Pflegekasse erstattungsfähig sind. Gardia rechnet laut eigener Angabe nach Genehmigung direkt mit der Kasse ab. Den Kaufpreis der Uhr übernimmt die Kasse in der Regel nicht, und ohne Notrufzentrale gibt es keinen Zuschuss. Ob die Kasse zahlt, entscheidet sie im Einzelfall. Frag vor dem Kauf bei der Pflegekasse nach.
Eine Notrufuhr verarbeitet Standortdaten und oft auch Gesundheitsdaten. Solange die Person selbst entscheiden kann, braucht es ihr Einverständnis. Sprich offen darüber, was die Uhr kann und wer welche Daten sieht. Gardia weist in der Datenschutzerklärung ausdrücklich darauf hin, dass die Einwilligung der tragenden Person eingeholt werden muss.
Kann die Person nicht mehr selbst einwilligen, entscheidet eine bevollmächtigte Person oder die rechtliche Betreuung im Rahmen ihres Aufgabenkreises und richtet sich nach den Wünschen der betreuten Person (§ 1821 BGB). Soll Technik jemanden am Verlassen einer Wohnung oder Einrichtung hindern, kann eine Genehmigung des Betreuungsgerichts nötig sein (§ 1831 BGB). Das ist keine Rechtsberatung. Lass dich im Zweifel von der Betreuungsbehörde oder einer Fachanwältin beraten.
Prüfe vor dem Kauf: Wo werden die Daten gespeichert? Wird ein Standortverlauf angelegt? Lässt sich das Konto löschen? Auch die Daten der Notfallkontakte werden verarbeitet; informiere sie vorher. Mehr dazu im Ratgeber Datenschutz bei GPS-Trackern.
Alle vier Modelle funken über 4G. Die LUADA 2 unterstützt zusätzlich 2G und 3G, Gardia nutzt eine fest verbaute eSIM mit Zugang zu vielen europäischen Netzen. Wenn du ein älteres Gerät weiterverwendest, prüfe, ob es von der 2G-Abschaltung betroffen ist.
Leg eine feste Laderoutine fest, zum Beispiel abends beim Zähneputzen. Bei den Uhren mit Display ist tägliches Laden realistisch, beim Gardia-Armband reicht laut Hersteller deutlich seltener. Probiert Notruf, Sturzalarm-Abbruch und Rückruf gemeinsam aus, bevor die Uhr im Alltag zählt.
Teste dein Wissen in 30 Sekunden: Quiz, Mythos oder Fakt, Vergleiche ohne Fachchinesisch.
Eine Notrufuhr ist eine Uhr oder ein Armband mit SOS-Taste und eigener SIM. Im Notfall ruft sie Angehörige oder eine Notrufzentrale an und übermittelt meist den Standort, oft auch nach einem automatisch erkannten Sturz. Ein GPS-Tracker zeigt vor allem den Standort und schickt Alarme an eine App. Die PAJ SMARTWATCH liegt dazwischen: Sie ortet live, telefoniert aber nur per Rückruf.
Eine 24/7-Notrufzentrale nimmt immer ab und kann laut den Anbietern Hilfe organisieren, kostet aber monatlich, bei Gardia 32,90 €, bei LUADA 29 bis 34 € (Stand: 20.10.2026). Ein Alarm an Angehörige ist günstiger, funktioniert aber nur, wenn tatsächlich jemand reagiert. Für Menschen, die allein leben, ist eine buchbare Zentrale die sicherere Wahl.
Je nach Modell und Tarif zwischen rund 170 € und gut 1.000 €. Am günstigsten ist die PAJ SMARTWATCH mit Basic-Tarif (rund 170 €), ohne Notrufzentrale folgen One Button Phone (rund 443 € mit Vodafone-SIM), LUADA 2 (rund 488 €) und Gardia (rund 513 €). Mit Notrufzentrale kosten Gardia rund 857 € und LUADA 2 rund 896 € bei Jahreszahlung (Stand: 20.10.2026, Preise können abweichen).
Den Kaufpreis der Uhr in der Regel nicht. Für einen anerkannten Hausnotruf übernimmt die Pflegekasse laut Verbraucherzentrale seit dem 1. April 2026 den Basistarif mit 27 € im Monat, wenn ein Pflegegrad vorliegt und weitere Voraussetzungen erfüllt sind. Gardia und LUADA geben an, dass ihre Tarife mit Notrufzentrale erstattungsfähig sind. Ohne Notrufzentrale gibt es keinen Zuschuss. Die Kasse entscheidet im Einzelfall.
Sie ist eine Hilfe, keine Garantie. Die Uhren werten Erschütterungen und Bewegungsmuster aus. Kein Hersteller kann zusichern, dass jeder Sturz erkannt wird, und Fehlalarme kommen vor. Eine Erkennungsrate veröffentlicht keiner der vier Hersteller. Die Notruf-Taste bleibt der wichtigste Weg, Hilfe zu holen.
Mit ihrem Einverständnis ja. Solange deine Eltern selbst entscheiden können, entscheiden sie auch über die Uhr. Fehlt die Einwilligungsfähigkeit, entscheidet die bevollmächtigte Person oder die rechtliche Betreuung nach den Wünschen der betroffenen Person (§ 1821 BGB); freiheitsentziehende Maßnahmen können eine gerichtliche Genehmigung brauchen (§ 1831 BGB). Das ist keine Rechtsberatung.
Für iPhone-Nutzer kann sie das sein. Laut Apple ist die Sturzerkennung ab 55 Jahren automatisch aktiv und setzt nach einem erkannten schweren Sturz ohne Reaktion einen Notruf ab, die Notfallkontakte erhalten den Standort. Apple schreibt aber, dass nicht alle Stürze erkannt werden. Die Uhr braucht ein iPhone zur Einrichtung und tägliches Laden.
Nimm die LUADA 2, wenn die Person selbst telefonieren soll und du eine 24/7-Notrufzentrale dazubuchen willst. Nimm die PAJ SMARTWATCH, wenn Angehörige gut erreichbar sind, die Live-Ortung mit Zonen im Vordergrund steht und die Kosten niedrig bleiben sollen. Dort wird nur per Rückruf telefoniert.